Wo gehen wir hin,

wenn das letzte Feld vermessen ist.

Wovon werden wir satt,

wenn die Regale nicht mehr leer werden.

Was möchten wir noch fühlen,

wenn unsere Hände nichts mehr greifen müssen.

Wie wollen wir leben,

wenn die Verästelungen eines Blattes erforscht sein werden.

Was werden wir sagen,

wenn die Wörter endlos gefiltert worden sind.

Tasten über brüchiger Erde.

Liegen unter einem Busch.

Beobachten einer Spinne, die ihren Weg macht,

den ich nicht erkennen kann.

Gehen und immer wieder gehen und schauen.

Und immer wieder hinsetzen und nichts tun.

Und immer wieder das Wort Himmel in die Erde ritzen,

weil es dort nicht hingehört,

aber irgendwo ankommen muss.

Einmal.

Und wenn tatsächlich plötzlich etwas anders wäre...

Alles Bodenhaftende weg.

Ausrutschen. Sich weh tun.

Auf dem Rücken liegen...

Nach oben geht der Blick und entdeckt einen Wanderstern.

Plötzlich etwas mit Richtung am Himmel. Da, wo sich sonst alles auf Unendlich stellt.

Eine Richtung, die nach nirgends zeigt.

In die Leere vielleicht.

Und wenn ich mich tatsächlich auf die Leere hinbewegen würde.

Das könnte dann anders sein.

Ein Kind in der Kälte finden, das nicht friert und dem ich nicht helfen muss,

weil es das Wichtigste hat und ich es nur nicht wahrnehme....

Ein Magier, der durch ein Feld zieht.

Ich kann nicht erkennen, was er macht, aber ich brauche ihn nicht zu fragen,

weil ich endlich einmal nichts erfahren möchte vom Sinn dessen, was ich nicht sehe...

Ein Menschenpaar, das an meine Tür klopft Die Angst schlägt mir bis zum Hals, weil ich ahne, was sie suchen so spät in der Nacht.

Eine gar nicht aushaltbare Frage so oft...

Warum habe ich eine Tür, durch die man in die Wärme treten kann und sie nicht?

Abweisen wollen. Vorbeigehen wollen. Nicht hingucken Wollen. Angst.

Folge ich einem wandernden Wegweiser ins Schwarze ?